Projektbeschreibung

1. Projektname

Das Projekt soll den Namen

„Centennial Youth Exchange” Ambassadors of Peace

tragen

2. Projekthintergrund

Die deutschen Distrikte 1800 bis 1950 beteiligen sich in jedem rotarischen Jahr eigenverantwortlich an dem Youth Exchange Programm. Das nachfolgend beschriebene Projekt bietet den Distrikten die Möglichkeit, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums, allen Austauschschülern (Outbounds) im rotarischen Jahr 2005/2006 einen besonderen Status und eine besondere Gemeinsamkeit zu geben. Unter dem Auftrag

„Ambassadors of Peace”

haben die Jugendlichen die Möglichkeit über ihr Land und die damit verbundene Geschichte, Geschichte, die nicht nur das Handeln in Europa, sondern in der ganzen Welt beeinflusst hat, zu berichten und eine Diskussion über

  • Frieden
  • Völkerverständigung
  • Freundschaft
  • Jugend – Zukunft

anzuregen und über das Internet fortzusetzen. Damit soll ihr Verständnis für die rotarische Idee vertieft und der Dialog mit anderen Kulturen über verbindende Werte gefördert werden.

3. Das Konzept

Im Distrikt 1950 entsteht anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Rotary International ein

„Internationaler Rotarischer Jubiläumspark“.

In diesem Park sind die wesentlichen Leitgedanken von Rotary

  • Frieden
  • Völkerverständigung
  • Freundschaft
  • Jugend – Zukunft

an besonderen Standorten symbolisiert. Der Jubiläumspark liegt unweit der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, welche unser Land, Europa und die Welt über Jahrzehnte hinweg spaltete. Im örtlichen Umfeld des Jubiläumsparks (Region Gera-Ronneburg) haben Menschen und Umwelt im besonderen Maß Leid durch den intensiven Abbau von Uranerz erfahren. Ein lebenswertes Naturumfeld wurde weitgehend zerstört. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet man daran, diese gigantische Wunde zu schließen und der Bevölkerung ein lebenswertes Umfeld zurückzugeben. Diese Aufgabe hat sich auch die Bundesgartenschau Gera-Ronneburg 2007, die in der dortigen Region stattfinden wird, zum Ziel gesetzt. Rotary hat zum eigenen 100-jährigen Jubiläum die Chance, hierzu einen Beitrag zu leisten.

Mitten im innersten Kernbereich, der durch die Bundesgartenschau umzugestaltenden Landschaft soll ein Internationaler Rotarischer Jubiläumspark und damit ein Symbol des Friedens, der Freundschaft, der Völkerverständigung und der Zukunft geschaffen werden.

Der ehemalige Uranerzbergbau war der drittgrößte der Welt und lieferte den Grundstoff für die für den Kalten Krieg notwendigen Atombomben. Die durch die Jubiläumspark zu setzenden Symbole haben also einen weltgeschichtlichen Bezug, mit dem sich die Jugendlichen auseinander setzen sollen.

4. Projektablauf

Der Distrikt 1950
lädt die Jugendlichen zu einem

„Centennial Youth Exchange Camp“

ein.

Dieses soll von

Donnerstag, dem 09. Juni 2005, 16.00 Uhr
bis
Samstag, dem 11. Juni 2005, ca. 16.00 Uhr

in Gera-Ronneburg stattfinden. In diesem Jugendcamp werden die Jugendlichen mit den geschichtlichen Hintergründen vertraut gemacht, und in Gruppendiskussionen und Veranstaltungen mit den jeweiligen Themen beschäftigt. Die Jugendlichen sollen einheitlich mit T-Shirt und Kappe „gedresst“ werden und erhalten jene Informationsunterlagen, die es ihnen erlauben als

„Ambassadors of Peace”

im späteren Gastland über die Geschichte ihres Landes zu berichten.

5. Wie können sich die Distrikte beteiligen ?

Distrikte, die Interesse haben, sich an dieser Initiative zu beteiligen, hätten folgende Vorbereitungen zu treffen:

  • Information des Jugenddienstbeauftragten
  • Weitergabe der Einladungen für das Jugendcamp an die betroffenen Jugendlichen
  • Organisation eines Bus- oder Bahntransfers von einem Standort im eigenen Distrikt nach Gera/ Thüringen
  • Ankündigung in den jeweiligen Vorbereitungsveranstaltungen (Orientations), dass dieses Jugendcamp für den „Centennial Youth Exchange“ Pflichtveranstaltung ist.

6. Welche Kosten entstehen den Jugendlichen?

Für die Jugendlichen fällt ein Unkostenbeitrag in Höhe von 25,00 € für die Veranstaltung an. Daneben sind die Fahrtkosten zu übernehmen. In dem Unkostenbeitrag ist folgendes enthalten:

  • Übernachtung in der Bundeswehrkaserne Gera/Hain
  • Verpflegung Freitag Abend, Samstag Früh und Samstag Mittag, Lunchpaket für die Rückreise
  • die Veranstaltung selbst
  • „Dressing“
  • Informations- und Präsentationsunterlagen

7. Welche Kosten entstehen für den Distrikt?

Für den Distrikt entstehen keine direkten Kosten. Er hat sich nur um die Organisation und Durchführung des Transports sowie die Information an Eltern und Jugendliche zu bemühen. Möglich könnte ein Fahrtkostenzuschuss sein.

8. Ansprechpartner

Organisatorisch getragen wird die Veranstaltung durch folgende Personen: